
Kronen Zeitung
FRAUEN-BUNDESLIGA
Bei Tor-Flut retteten Bullen ein spätes Remis
Es war eigentlich schon das Spiel der letzten Chance um den Einzug ins Meister-Playoff der besten Vier. Und das zum Frühjahrsauftakt in die Frauen-Bundesliga. Im spontan organisierten Ausweichort Deutschlandsberg retten die Bullen-Kickerinnen dann einen Punkt gegen Sturm Graz. Obwohl es schon 2:5 gestanden war.
Weil im Trainingsgelände Messendorf der beiseite geschaufelte Schnee zu nah am Spielfeldrand lag, galt der Ligaauftakt der Red Bull-Kickerinnen schon als abgesagt. Weil aber die Steirer kurzfristig das 42 Kilometer (!) entfernte Deutschlandsberg ins Spiel brachten, konnte die Partie mit 90 Minuten Verspätung doch über die Bühne gehen.
In der erwischten die Grazerinnen den besseren Start, gingen durch Triplepackerin Kustrin früh in Führung. Im direkten Gegenzug gelang Crnoja nach Grabovac-Lochpass aber der Ausgleich (3.). Die so heimstarken Hausherrinnen ließen sich nicht entmutigen, zogen bis zur Pause auf 3:1 und bis zur 64. Minute auf 5:2 davon. Für die Salzburgerinnen kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Weil Grünwald ins Kabinett traf (68.), lebte die Hoffnung. Und weil die Joker Krassnig (90.) und Ex-Grazerin Gierzinger (92.) stachen, stand am Ende der Torflut ein 5:5-Remis.
„Puh, eine unglaubliche Partie! Wir sind mit viel Pech in Rückstand geraten“, meinte Trainer Dusan Pavlovic. „Zum Schluss haben wir es richtig gut gemacht, ich bin sehr stolz auf die Mädels. Das gibt uns einen extremen Boost für den weiteren Verlauf der Meisterschaft.“
Nach dem Cup-Aufstieg und Liga-Start geht‘s erst a, 6. März mit dem Test gegen Zweitligist FC Pinzgau weiter, ehe Mitte März das nach oben vorentscheidende schwere Duell gegen „Eurofighter“ Austria Wien wartet.
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